Urlaub im Vinschgau: Wandern bis zum Horizont

Luftige Höhen, klare Bergluft und eine atemberaubende Aussicht auf das Bergpanorama – die Gipfel im Vinschgau und Umgebung lassen jeden Gipfelstürmer Saltos machen.

Was gibt es Schöneres, als nach einem langen Aufstieg mit einem beeindruckenden Weitblick belohnt zu werden.

In Ihrem Wanderurlaub im Vinschgau kommt garantiert jeder Naturliebhaber auf seine Kosten, denn die unzähligen Gipfel und Wanderwege rufen förmlich nach einer Tour in die höheren Lagen. Das ganze Jahr über besteht die Möglichkeit, die Wandergebiete des Vinschgaus zu erleben und zu entdecken. Denn vor allem die imposanten Bergketten rund um einen der größten Naturschutzgebiete im gesamten Alpenraum, dem Nationalpark Stilfserjoch, begeistern jeden Bergsteiger. Ewiges Eis erwartet die erfahrenen und passionierten Berggeher in den Ötztaler Alpen, in der Sesvennagruppe und im Ortlergebiet. Schutzhütten bieten Schutz vor Wind und Wetter, aber auch Unterkunft und herzhafte Südtiroler Köstlichkeiten.

Inmitten des Ortlergebiets, am Fuße des Bergmassivs Ortler, erstreckt sich der Ortsteil Sulden. Mit dem faszinierenden Ausblick auf die umliegenden Dreitausender ist Sulden der ideale Startpunkt für alle Bergsteiger, die den Ortler, Zebru und die Königsspitze in Angriff nehmen wollen. Im Hochgebirge, rund um das Dreiergestirn, finden sich noch heute Funde und Relikte aus der Ortlerfront im Ersten Weltkrieg.

 

Wandern im Vinschgau – eine Auswahl an Gipfeltouren im Vinschgau 

Zur Zufallspitze und Cevedale
Bei dieser Hochtour erleben Sie einen beeindruckenden Weitblick auf die Königsspitze und den Ortler. Außerdem besteht die Möglichkeit zur Übernachtung in der Zufallhütte oder Marteller hütte.

Gut zu wissen:
Diese Tour erfordert Trittsicherheit und eine komplette Gletscherausrüstung, da sich der Berggeher auf einem relativ spaltenreichen Gletscher befindet.

Beschreibung:
Die nicht allzu steile Hochtour beginnt am Parkplatz des Gasthauses Enzian. Von dort aus geht es zur Zufallhütte und anschließend folgt man dem südwestlichen Weg Nr. 150 zur Casati Hütte. Von der Casati Hütte ausgehend erfolgt der Anstieg zum Cevedale, über Gletscherhänge und Mulden. Hier erreicht man den tiefsten Punkt zwischen Zufallspitze und Cevedale. Am Cevedale angekommen sind die Strapazen des Aufstiegs schnell vergessen, denn hier sind Relikte aus dem Ersten Weltkrieg zu finden und zudem genießt man einen herrlichen Ausblick über die Gebirgskette. Nach einer Verschnaufpause geht es weiter zur Zufrittspitze direkt über den Grat. Dort überklettert man kurze Felspassagen und der letzte Anstieg zum Gipfelkreuz erfolgt über Felsblöcke.

Der Weg zurück ins Tal erfolgt über den Ostgrat, über schmale Steige auf dem Weg Nr. 103 bis zur Marteller hütte. Anschließend weiter bis zur Zufallhütte und schlussendlich erreicht man wieder den Parkplatz.

- Dauer 10:00 h
- Höhenmeter bergauf 1939 hm
- Höhenmeter bergab 1939 hm
- Länge 25,2 km

Piz Chavalatsch
Bei dieser Gipfelwanderung erlebt man einen herrlichen Rundumblick auf die Ortler-Cevedale Gruppe, den Bergen des Schweizer Engadins und auf die Gipfel des oberen und Vinschgaus.

Beschreibung:
Ausgehend vom Parkplatz “Pazzin Schoad” (Lichtenberger Höfe) geht es über den Weg Nr. 14 zur Wegkreuzung Nr. 14B. Diesen bis zur Tschiggonhütte bis zur Kreuzung mit dem Weg Nr. 14A. Oberhalb der Waldgrenze folgt man diesen bis zur Rifairscharte, wo man schließlich auf den Weg Nr. 14 wechselt. Dieser Weg führt zum aussichtsreichen Gipfelplateau.

Der Rückweg erfolgt über die Lichtenberger Alm (durchgehend auf dem Weg Nr. 14 bleiben).

- Dauer 7:30 h
- Höhenmeter bergauf 1385 hmHöhenmeter bergab 1385 hm
- Länge 15 km

Hoher Dieb-Überschreitung (Rundtour)
Diese traumhaft schöne und anspruchsvolle Rundtour begeistert den Gipfelstürmer mit herrlichen Aussichten zwischen Ultental und Vinschgau. Zudem werden die Bergsteiger mit den faszinierenden Kofelraster Seen und der Gipfelüberschreitung beim Hohen Dieb belohnt.

Beschreibung:
Die alpine Tour startet von der Tarscher Alm auf knapp 2.000 m ü. M. Von dort aus folgt man stets dem Weg Nr. 15 in Richtung freier flächen unterhalb des Hochjochs folgen. Von hier aus führt der Steig in gleichbleibender Steilheit aussichtsreich stets Richtung Osten bis man die Hohe Dieb-Scharte erreicht. Weiter über einen kurzen Abstieg zu den traumhaft gelegenen und kristallklaren Kofelraster Seen. Auf der “Ultner Seite” zuerst auf den Ultner, später auf den Vinschger Hohen Dieb wandern. Auf beiden genießt man eine erstklassige Aussicht. Anschließend folgt eine Überschreitung abwärts zur Hohe Dieb-Scharte, von dort geht es auf dem Hinweg retour zur Tarscher Alm. Dabei wird man mit einer sagenhaften Fernsicht auf das Hasenohr und die Ortler-Gruppe belohnt, sowie auf die Vermoispitze im Norden, die Ötztaler Alpen und die Vinschger Talsohle.

Ein kleiner Tipp vorweg: An heißen Sommertagen besteht sogar die Möglichkeit in den Seen ein erfrischendes Bad zu nehmen.

- Dauer 5:30 h
- Höhenmeter bergauf 1070 hm
- Höhenmeter bergab 1070 hm
- Länge 12,5 km

Bildquelle: © IDM Südtirol | Frieder Blickle

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